Seit Anfang dieses Schuljahres ist die Klasse 8c nun die iPad-Klasse, welche für ein Schuljahr als Pilotprojekt iPads der achten Generation für den Schulgebrauch nutzt. In diesem Artikel werde ich, eine Schülerin aus dieser Klasse, über die bisherige Zeit mit dem Gerät berichten. Ich werde auch Vor- und Nachteile dieses Projekts aufzeigen.
Die iPads haben wir am Anfang dieses Schuljahres zusammen mit einem dazugehörigen Stift, einer Hülle und einer Tastatur erhalten. Mit ihnen erledigen wir alles, was man mit einem normalen Heft auch macht. Wir nutzen dafür die App „goodnotes“, welche mir persönlich sehr gut gefällt. Sie ist einfach zu bedienen und bei mir gab es bis jetzt keine Probleme.
Für Referate und Präsentationen benutzen die meisten von uns die App ,,keynote“, welche ähnlich wie „Powerpoint“ ist. Mit ihr habe ich schon viele Referate gehalten und es gab bis jetzt keine Komplikationen. Wie ,,goodnotes“ ist sie leicht zu bedienen und man kann mit ihr gut arbeiten.
Die iPads sind außerdem in zwei Modi aufgeteilt: Der erste ist der Schulmodus, welcher bis 16:15 Uhr auf unseren iPads eingeschaltet ist. In diesem Modus kann man keine selbst installierten Apps nutzen, nicht in den App-Store gehen, sein Hintergrundbild nicht ändern und man kann einige der Einstellungen nicht bedienen. Dieser Modus ist von der Schule vorgegeben und eingerichtet. Bestimmte Apps wie ,,goodnotes“, ,,keynote“ oder ,,Geogebra“ sind bereits auf dem iPad installiert und sind nicht von dem Modus betroffen.
Der andere Modus ist der Freizeitmodus, welcher nach dem Schulmodus um 16:15 Uhr aktiviert wird. In diesem Modus kann man das iPad regulär und privat nutzen. Man kann installierte Apps nutzen, Apps im App-Store herunterladen, den Hintergrund ändern. Dieser Modus ist bis kurz vor Schulbeginn aktiviert. Danach ist der Schulmodus wieder aktiv.
Der Nachteil an beiden Modi: Sie werden nur bei WLAN aktiviert. Das heißt: Hat ein Schüler in der Schule von Anfang an sein WLAN nicht eingeschaltet, befindet sich dieser immer noch im Freizeitmodus.
Ist das WLAN eingeschaltet, haben wir z.B. in Mathe die Einstellung ,,classroom“ eingerichtet. Diese sorgt dafür, dass der jeweilige Lehrer sehen kann, welche Apps wir gerade so benutzen und ob das iPad ein- oder ausgeschaltet ist.
Ein weiterer Nachteil: Hier muss wieder das WLAN aktiviert sein. Das heißt: Ohne WLAN kann der jeweilige Schüler auf jede App zugreifen, ohne dass der Lehrer es sieht. Dazu kommt, dass das Schul-WLAN, wenn es denn funktioniert, nur eingeschaltet werden kann, wenn man darauf drückt und sich mit dem Nutzernamen und Passwort anmeldet. Dies muss jedes Mal gemacht werden, wenn man ins WLAN möchte.
Leider ist das Schul-WLAN, welches wir nutzen, nicht das „Gelbe vom Ei“. Oftmals funktioniert es nicht richtig. Dies beeinträchtigt viele Möglichkeiten, die mit dem iPad in manchen Aufgaben genutzt werden müssen, wie das Recherchieren auf Safari, wozu man eine gute Internetverbindung braucht, die oft nicht gegeben ist.
Fazit: Mir gefällt das Arbeiten mit den iPads gut und ich würde es gerne fortsetzen. Jedoch stören mich die oben genannten Dinge und eine Behebung dieser wäre sehr erfreulich.
Bildquelle:
matt buchanan, Apple iPad Event03, Format von Karl Rinneberg, CC BY 2.0


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