Zehn Fragen und Antworten an Herrn Hildebrand

V.I.P.: Seit wie vielen Jahren haben Sie insgesamt als Lehrer gearbeitet?

Herr Hildebrand: Mit dem Unterrichten habe ich 1990 angefangen, arbeite also seit insgesamt 32 Jahren als Lehrer. Bevor ich zum Schuljahr 1995/1996 ans Gymnasium Saarburg gekommen bin, war ich zwei Jahre in Trier, ein Jahr in Wittlich und zwei Jahre in Annweiler an anderen Gymnasien beschäftigt.

V.I.P.: Wie viel Bildschirmzeit haben Sie in der Woche?

Herr Hildebrand: Meinem Empfinden nach ist der Anteil meiner Bildschirmzeit zu hoch, so dass ich diese reduzieren und mich wieder mehr analogen Medien – insbesondere Bildern widmen möchte.

V.I.P.: Was würden Sie an dieser Schule verbessern?

Herr Hildebrand: Vieles hat sich bereits zum Positiven gewandelt, z.B. Mülltrennung, Nachhaltigkeit, Bewegungsmelder bei der Raumbeleuchtung, Essensangebote (Mensa). Weiteren Verbesserungsbedarf sehe ich beim Energieverbrauch (eine Vielzahl elektrischer Geräte läuft ununterbrochen im Standby-Betrieb, was zwar komfortabel ist, aber unnötig Strom verbraucht). Auch fände ich es erstrebenswert, dass die Flut der Elterntaxis reduziert wird und Schüler mehr mit öffentlichen Verkehrsmitteln, Fahrgemeinschaften, zu Fuß oder mit dem Fahrrad zur Schule kommen würden.

V.I.P.: Wie war Ihr Abiturdurchschnitt?

Herr Hildebrand: Er lag so bei 1,8.

V.I.P.: Was war Ihr meistgehasstes Schulfach?

Herr Hildebrand: Hass auf ein bestimmtes Fach hatte ich nicht. Ich bin gerne zur Schule gegangen. Nicht so viel Freude hatte ich jedoch an den Fremdsprachen, die mir auch am meisten Schwierigkeiten bereitet haben. Geliebt habe ich besonders Sport, Biologie, Bildende Kunst (!) und Mathematik.

V.I.P.: Was nervt Sie an den Schülerinnen und Schüler am meisten?

Herr Hildebrand: Wenn sich Schüler respektlos verhalten, stört mich das sehr. Das kam jedoch nur vereinzelt vor. Der größte Teil begegnete mir ausgesprochen freundlich, worüber ich mich immer sehr gefreut habe.

V.I.P.: Was werden Sie in Ihrer Freizeit tun?

Herr Hildebrand: Ich werde vermehrt malen, zeichnen, fotografieren, Ausstellungen und Museen besuchen, viel lesen und mich meinen weiteren Hobbys (z. B. Stereoskopie, Lochkamera) widmen.

V.I.P.: Malen Sie auch als Hobby?

Herr Hildebrand: Ja, ich male und zeichne auch als Hobby, wenn ich Zeit dazu habe.

V.I.P.: Was hat Sie am meisten an Ihrer Arbeit in der Schule gefallen, Sie gehen ja bald in Pension?

Herr Hildebrand: Der Kontakt zu Kindern und Jugendlichen, die Herausforderung, neue Themen zu entwickeln und die Ergebnisse der bildnerischen Arbeiten aus dem Kunstunterricht habe ich immer als große Bereicherung empfunden.

V.I.P.: Was war damals Ihren Traumberuf?

Herr Hildebrand: Ich wollte etwas mit Medizin, Kunst/Design machen oder mich im sozialen Bereich betätigen.

V.I.P.: Freuen Sie sich auf Ihre Pension?

Herr Hildebrand: Einerseits ja, weil ich dann zeitlich vollkommen ungebunden bin. Andererseits nein, weil mir dann das fehlen wird, was ich an der Schule und am Lehrerdasein sehr geschätzt habe. Meine Tätigkeit in der Landesjury des Europäischen Wettbewerbs werde ich aber noch beibehalten.

Foto: Kristen Cibot, 2022

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