Am 8. April 2024 sollten die AG-eTwinning, Herr Schreiner, der diese AG leitet, und Frau Scherf um 7:00 Uhr vom Saarburger Bahnhof in Richtung Tschechien abfahren.
Um eines schon mal vorwegzunehmen: Der Plan war eigentlich, dass wir abends um 21 Uhr in Tschechien ankommen sollten, allerdings mussten wir kurzfristig eine Zwischenübernachtung in Dresden machen und waren erst am nächsten Morgen um 9 Uhr in Tschechien. Der erste Zug, den wir nehmen sollten, hatte 30 Minuten Verspätung und aufgrund von Störungen auf der Strecke haben wir zwischendurch länger gehalten und haben deswegen den anderen geplanten Zug nicht mehr bekommen.
Tag #1 (Dienstag)
- Wir wurden um 9 Uhr in Hora Svaté Kateřiny direkt in der Schule von unserer Gastklasse begrüßt. Wir konnten nach der langen Reise unsere Sachen abstellen und etwas essen, bevor wir zusammen mit der Gastklasse am Vormittag Kennenlernspiele gespielt haben.
- Am Nachmittag wurden wir in deutsch-tschechische Gruppen eingeteilt, um an einer Schnitzeljagd teilzunehmen. Am Ende sind wir an einer Hütte herausgekommen, die zu einer Mine gehört hat. Wir wurden mit Helmen ausgestattet und haben einen Gang durch die Mine unternommen.

- Um 16 Uhr konnten wir uns das erste Mal in der Jugendherberge entspannen und unsere Zimmer erkunden.
- Wir hatten auch ein Abendprogramm, bei dem wir mit den Gastschülern Koordinationsspiele gespielt haben…
Tag #2 (Mittwoch)
Nach unserem ersten Frühstück in Tschechien sind wir um 8 Uhr gemeinsam mit unserer Gastklasse in die Großstadt nebenan, Litvínov, mit dem Bus gefahren. Dort haben wir am Vormittag die ecology school Humanitas besucht, wo wir chemische Experimente gemacht haben, z.B. in welcher Farbe eine Flamme leuchtet, wenn man verschiedene Metalle darin verbrennt.
- Wir haben dort in der Schule auch in deren Kantine Mittagessen gegessen.
- Um 13 Uhr sind wir mit der Straßenbahn in die Stadt Most zu einer historischen Kirche gefahren, wo wir viel über die Geschichte der Kirche erfahren haben. Besonders faszinierend war, dass die Kirche vor ca. 50 Jahren um fast 800 m verschoben wurde, weil man an die Kohlevorkommen darunter wollte.

- Im Anschluss hatten wir Teamspiele mit Lasertag auf dem Programm und haben dann dort den Rest des Nachmittags verbracht
- Abends hatten wir zur freien Verfügung und blieben in der Jugendherberge und auf dem Sportplatz nebenan.
Tag #3 (Donnerstag)
- Am nächsten Morgen sind wir in die Schule gekommen und haben den Unterricht in verschiedenen Klassen besucht. Außerdem hatten wir eine Stunde Hauswirtschaft und konnten noch vor dem Mittagessen Kartoffelpfannkuchen backen (auf tschechisch: Bramboráky) und verköstigen.

- Nach dem Mittagessen in der Schulkantine sind wir dann in die Schulturnhalle gegangen, um an einer Art Sportwettkampf teilzunehmen, bei dem wir verschiedene Varianten von Volleyball und ein Spiel mit einem überdimensional großen Ball gespielt haben.
- Danach hatten wir eine kleine Pause, die von den meisten von uns genutzt wurde, um den Aufsichtsturm neben der Jugendherberge zu besichtigen, wo es sehr schön war.

- Um 18 Uhr sollten wir uns ein letztes Mal in der Schule treffen, um eine gemeinsame Abschiedsfeier zu feiern. Dort haben wir getanzt, Musik gehört, eine Umfrage zu dieser Woche beantwortet und von einem sehr umfangreichen Buffet mit tschechischen Köstlichkeiten gegessen.
Tag #4 (Freitag)
- Um 8 Uhr morgens sind wir in Litvínov abgefahren und zu der 14 -stündigen Fahrt aufgebrochen. Wir hatten auf dem Rückweg auch nur noch eine Verspätung von einer Stunde und kamen wieder gut in Saarburg an.
Fazit: Ich finde, dass diese Fahrt uns ein neues Land und eine neue Sprache vorgestellt hat. Meiner Meinung nach war diese Fahrt sehr interessant, gerade auch wegen allen unerwarteten Ereignissen und auch wegen all der Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Deutschland und Tschechien.


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