Hündin Layla-7 Fragen an Frau Dr. Olk

(Dieses Interview erfolgte schriftlich.)

Frau Dr. Miriam Olk hat seit mehreren Wochen in verschiedenen Kursen ihre zum Schulhund ausgebildete Hündin Layla mit in den Unterricht gebracht, um mit den Schüler/innen zum Beispiel im Fach Ethik das Thema „Verantwortung für Tiere“ zu behandeln. Daher ein paar Fragen an Frau Dr. Olk:

V.I.P.: Wie alt ist Layla?

Frau Dr. Olk: Sie ist im Januar dreizehn Jahre alt geworden.

V.I.P.: Seit wie vielen Jahren haben Sie Layla?

Frau Dr. Olk: Seit neun Jahren. Ich habe sie also bei mir aufgenommen, als sie bereits vier Jahre alt war.

V.I.P.: Was ist Layla für eine Rasse?

Frau Dr. Olk: Sie ist ein „Chinesischer Schopfhund“ (englisch „chinese crested“), aber in der Variante (=Art) „Powderpuff“. Sie ist demnach „undercover“ als Nackthund unterwegs!

V.I.P.: Hatten Sie schon einmal an einer anderen Schule so etwas gemacht und wenn ja, wo?

Frau Dr. Olk: Ja, an einem Gymnasium in der Innenstadt von Karlsruhe. Zurück in Rheinland-Pfalz kam dann coronabedingt erst einmal eine Pause.

V.I.P.: Warum hatten Sie Lust, das zu machen?

Frau Dr. Olk: Weil Layla durch ihr Wesen, unter anderem ihre Sensibilität, ganz neue Möglichkeiten der Begegnung mit Schüler/innen schafft und in diesem Fall das Thema ganz unmittelbar in den Klassenraum bringt. Zudem halte ich es für sehr wichtig, verantwortungs- und rücksichtsvoll mit Tieren umgehen zu können – oftmals gehen Menschen aufgrund von Unkenntnis nicht so mit ihren Hunden um, dass es für die Tiere entsprechend ihrer Bedürfnisse oder verständlich ist. So entsteht oftmals unnötiger Stress für die Hunde – häufig unbemerkt, da Menschen das Verhalten ihres Tieres nicht richtig lesen. Und insgesamt, um Schüler/innen eine Freude zu machen – insbesondere denen, die kein Haustier haben und so die Erfahrung machen können!

V.I.P.: Ist der Weg zur Schule mit Layla schwer?

Frau Dr. Olk: Wir stehen am Morgen früher auf, da Layla vor der Fahrt in die Schule noch etwas Futter und einen Gassigang braucht. Insgesamt sind wir auch früher in der Schule, um den Raum „hundetauglich“ vorzubereiten. Beispielsweise richten Schüler/innen, die helfen möchten, mit mir gemeinsam einen Platz für Layla ein, stellen ihr Wasser hin und fegen den Raum, damit Layla nichts vom Boden fressen kann, was sie dann nicht vertragen würde. Denn sie findet wirklich jeden Krümel!

V.I.P.: War es anstrengend, mit Layla zu arbeiten?

Frau Dr. Olk: Es ist eine andere Art des Unterrichtens, bei der es wichtig ist, die Bedürfnisse aller Beteiligten, also Schüler/innen und Hund, im Blick zu behalten und zusammenzuführen. Dann entsteht in der Regel eine tolle Atmosphäre, bei der das Lernen leichter fällt und mehr Freude bringt – wie viele Schüler/innen auch zurückmelden. Dann hat sich der Aufwand doch mehr als gelohnt! Es ist wirklich toll, einen solchen Begleiter zu haben!

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Foto: Frau Dr. Olk, 2022

Kommentare

2 responses to “Hündin Layla-7 Fragen an Frau Dr. Olk”

  1. Avatar von
    Anonym

    Sehr interessant!
    Ich konnte lernen, dass das Lernen für viele Schülerinnen und Schüler leichter ist wenn Layla mit im Unterricht ist. Das fand ich sehr interessant!
    Danke für das Interview und den Einblick in die Arbeit mit Layla! 🙂

    1. Avatar von
      Anonym

      Ja, mir ging es genauso! 😁

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